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Theatergruppe

Alle Freunde des Laienspiels kommen auch in diesem Jahr wieder in Morsbach auf ihre Kosten. Das Republiktheater „Vurhang op“ des Heimatvereins Morsbach kehrt auf die Buhne zuruck: „Neurosige Zeiten“ hei?t die irre Komodie, die im Herbst aufgefuhrt wird.

Aus dem Inhalt: Wie empfangt man Besuch in einer Psychiatrie, ohne, dass der Besuch merkt, dass er in einer Klapsmuhle ist? Vor dieser Herausforderung steht Agnes Adolon, Tochter einer reichen Hoteldynastie. Denn ihre Mutter meldet sich spontan zu Besuch an – nur, dass diese davon ausgeht, Agnes residiere in einer Villa und nicht in der Klapse. Kurzerhand sollen die Mitbewohner aus Agnes skurriler Psychiatrie-Wohngruppe nun versuchen, wie ganz normale Menschen zu wirken, und das wahnwitzige Verwechslungsspiel nimmt seinen Lauf, bzw. lauft vollig aus dem Ruder.

Die Schauspieler haben bereits gro?en Spa? beim Einstudieren des Stuckes und freuen sich jetzt schon auf ein begeistertes Publikum bei den im November geplanten Vorstellungen im Gertrudisheim Morsbach.

Die Premiere findet am Freitag, 11. November um 19.00 Uhr statt. Darauf folgen am 12./13. November und 17./18. sowie 19. November funf weitere Auffuhrungen.

Die Theatergruppe „Vurhang op“ des Heimatvereins Morsbach hat dieses Jahr ein modernes Lustspiel mit dem Titel “Hair und Mehr” einstudiert. Der Vorverkauf findet am Samstag, 26.09.2015, 15.00 Uhr, im Bistro „Alt Morsbach“, Zur Burg, statt (nicht in der Gaststatte „An der Seelhardt“). Bitte haben Sie Verstandnis dafur, dass auf Grund der hohen Nachfrage lediglich 8 Eintrittskarten pro Person abgegeben werden. Restkarten konnen ab 28.09.2015 ggf. noch im Buchladen „Lesebuch“, Bahnhofstr. 8, in Morsbach erworben werden. Der Eintritt kostet 8,00 Euro.

Freitag 06.11.2015, 19.00 Uhr, Samstag 07.11.2015, 19.00 Uhr, Sonntag 08.11.2015, 16.00 Uhr, Donnerstag 12.11.2015, 19.00 Uhr, Freitag 13.11.2015, 19.00 Uhr, Samstag 14.11.2015, 17.00 Uhr im Gertrudisheim Morsbach. Einlass ist jeweils 1 Stunde vor der Auffuhrung.

Auch in diesem Jahr bringt die Theatergruppe „Vurhang op“ wieder ein turbulentes Lustspiel auf die Buhnenbretter des Gertrudisheims. Die Vorbereitungen laufen bereits seit Wochen auf vollen Touren. Bei den wochentlichen Proben halten in gewohnter Manier Marlies Roth zusammen mit Diana Weber die Regiezugel in festen Handen, wobei den Darstellern so einiges abverlangt wird. Denn „ohne Flei? kein Preis“! Obendrein hat das diesjahrige Buhnenstuck eine bemerkenswerte Besonderheit aufzubieten, denn die Idee zur Komodie „Hair und Mehr“ entsprang der Feder von Diana Weber, die das Textbuch zu Papier brachte.

Wenn der Friseursalon zur Partnervermittlung wird …

Friseurmeisterin Doreen Prachtwickler liegt die Zufriedenheit der Kunden sehr am Herzen. So fasst sie den Entschluss zusammen mit Ihren Angestellten Geselle Ingo Brause und Azubine Cindy dem Liebesgluck ihrer ach so einsamen Kundin Eva Herzeleid, kurzfristig auf die Sprunge zu helfen. Geselle Ingo hat die Idee im Salon eine Art Speed-Dating zu organisieren, um bei den mannlichen Kunden den geeigneten Kandidaten zu finden. Gesagt, getan!

Eva Herzeleid ist von der Idee begeistert, benotigt jedoch mentale Unterstutzung von ihrer Freundin Angela Manze-Frackig.

Ohne zu zogern stimmen vier potentielle, gut aussehende Anwarter aus Mueschbech, darunter Frank Reich, Vinzent Vuhl, Manfred Bauer und Veit Friedvoll einem Spontan-Rendezvous im Salon zu.

Uberdies tauchen auf der Bildflache Stammkundin Frau von Reinlich-Fimmel, die alte Dame Frau Willmann und Dorfpolizist Bohne auf und sorgen im Salon fur Aufruhr. Ware da nicht auch noch Hausbesitzer Schlammke, der das ganze Geschehen misstrauisch beobachtet und mit allen Mitteln versucht den Mietvertrag mit Frau Prachtwickler zu kundigen.

Freuen Sie sich auf einen turbulenten und unterhaltsamen Abend im Gertrudisheim.

Schauspieler: Ingrid Diederich, Diana Weber, Birgit Leidig, Anna Becher, Brigitte Kotting, Heike Mauelshagen, Franziska Vierbucher, Dirk Kamieth, Karl-Josef Reifenrath, Horst-Jurgen Kaufmann, Norbert Kotting, Uwe Mauelshagen, Manuel Hoberg, Carsten Stockburger.

Samstag, 26.09.2015, 15.00 Uhr, Morsbach, Bistro „Alt Morsbach“, Zur Burg

Bitte haben Sie Verstandnis dafur, dass auf Grund der hohen Nachfrage lediglich 8 Eintrittskarten pro Person abgegeben werden. Restkarten konnen ab 28.09.2015 ggf. noch im Buchladen „Lesebuch“, Bahnhofstr. 8, in Morsbach erworben werden.

Freitag 06.11.2015, 19.00 Uhr, Samstag 07.11.2015, 19.00 Uhr, Sonntag 08.11.2015, 16.00 Uhr, Donnerstag 12.11.2015, 19.00 Uhr, Freitag 13.11.2015, 19.00 Uhr, Samstag 14.11.2015, 17.00 Uhr (Einlass 1 Stunde vor der jeweiligen Auffuhrung), alle im Gertrudisheim Morsbach

fur die Theaterauffuhrungen „Das perfekte Brautkleid“ (ein modernes Lustspiel in drei Akten) im November:

Samstag, 27.09.2014, 15.00 Uhr, Morsbach, Gaststatte „An der Seelhardt

Bitte haben Sie Verstandnis dafur, dass auf Grund der hohen Nachfrage lediglich 8 Eintrittskarten pro Person abgegeben werden. Restkarten konnen ab 29.09.2014 ggf. noch im Buchladen „Lesebuch“, Bahnhofstr. 8, in Morsbach erworben werden. Der Eintritt kostet 8,00 Euro.

Freitag 07.11.2014, 19.00 Uhr, Samstag 08.11.2014, 19.00 Uhr, Sonntag 09.11.2014, 16.00 Uhr, Donnerstag 13.11.2014, 19.00 Uhr, Freitag 14.11.2014, 19.00 Uhr, Samstag 15.11.2014, 17.00 Uhr (Einlass 1 Stunde vor der jeweiligen Auffuhrung), alle im Gertrudisheim Morsbach

Theatergruppe Morsbach mit neuem Schwank

Turbulent wurde es im November wieder im Gertrudisheim Morsbach, als die Theatergruppe des Heimatvereins Morsbach unter der Regie von Marlies Roth an drei Abenden ihr neustes Stuck „Cola, Cash und Kaugummi“ auffuhrte. Den Schwank der 15-kopfigen Laienspielgruppe, deren Spielfreude und Mimik sowie das Lokalkolorit belohnten die Zuschauer mit viel Applaus.

Schauplatz des Dreiakters ist die „Nessi-Schanke“ am alten Morsbacher Freibad. Burgermeister Anton Knackig (gekonnt gespielt von Dirk Kamieth) und sein Stellvertreter Johann Klemmer (brillant: Horst-Jurgen Kaufmann) verkehren hier taglich und leiten von dort aus ihre Amtsgeschafte.

Eine Gruppe junger Leute aus dem konkurrierenden Nachbarort Waldbrol wollen das angestaubte Image des Lokals mit Einverstandnis der neuen Pachterin (Dagmar Hombach) mit „Wakeboard-Center und „Happy-Family-Bereich“ aufmobeln. Der Burgermeister ist aber von dem Vorschlag der Jugendlichen, dargestellt von Alexander Kotting und in den Doppelrollen gespielt von Diana Weber und Marie Kamieth sowie Jens Mauelshagen und Carsten Stockburger, nicht begeistert.

Dann tritt auch noch die „Liga zum Erhalt von Anstand und Sitte“ in Szene, bestehend aus der Burgermeistergattin (Heike Mauelshagen), der Frau des Stellvertreters (Ingrid Diederich), der Sekretarin (Brigitte Kotting) und der Gemeinderatin (Birgit Leidig). Die Frauen, verulkt als „Schrullenversammlung“, wollen dagegen aus der Gastwirtschaft ein Frauen-Begegnungszentrum mit Yoga und Sinnespfad machen.

Rasch lassen sich die Jugendlichen etwas einfallen und schlupfen in die Rollen des reichen US-Investors Johnny Carter und des Filmsternchens Belinda Cardigan, die angeblich Interesse an einer Neuausrichtung des Freibades als Kulisse fur eine TV-Serie zeigen. Aber die Dinge kommen ganz anders als erwartet.

Amusant auch Gemeindearbeiter Horst Schnell, dessen Rolle sich Norbert Kotting und Uwe Mauelshagen teilen, und die Oma (gespielt von der 87-jahrigen Franziska Vierbucher) sowie ihr Enkel Manni (Manuel Hoberg). Mit verkleideten „leichten Madchen“ der Anstandsliga und zufriedenen jungen Leuten nimmt der Schwank ein uberraschendes Happyend.

Spielleiterin Marlies Roth freute sich ganz besonders, dass die Theatergruppe in diesem Jahr Zuwachs durch gleich funf neue Schauspieler bekommen hat. Carsten Stockburger, Alexander Kotting, Diana Weber, Marie Kamieth und Manuel Hoberg, Letztere mit 16 Jahren die Bambini unter den Schauspielern, waren auch schon bei den sechsmonatigen Proben mit Feuereifer dabei und haben ihr Debut mit Bravour bestanden.

Auch dieses Jahr waren, so Marlies Roth, wieder viele Helfer zur Stelle, als es galt, die Kulissen und Kostume anzufertigen und die aufwandige Buhne herzurichten. Die 1997 gegrundete Theatergruppe „Vurhang op“ setzt die alte Morsbacher Theatertradition fort, ihre Stucke treffen seit Jahren den Geschmack des Publikums und sind gespickt mit Passagen in „Mueschbejer Platt“, was den Heimatverein inspirierte, vor Weihnachten noch ein Mundartworterbuch herauszugeben.

Die aufwandige Kulisse hatten erneut Tischlermeister Norbert Kotting und Uwe Mauelshagen angefertigt. Fur die Technik zeichnete Karl-Josef Reifenrath verantwortlich. Maske und Frisuren lagen in den bewahrten Handen von Marion Klein und Gerda Kleusberg. Marlies Roth dankte auch der Backerei Rosenbaum, Metzgerei Gregor Rosenbaum, der Gartnerei Koch, Party-Service Wilhelm Stausberg, Bistro Alt Morsbach, Brillenstube Grimmig, Kreissparkasse Koln, ZEG Niederlassung Morsbach, Schlosserei u. Metallbetrieb Stefan Leidig, Hans-Kurt Schneider sen., Roland Bantel, Christof Euteneuer und der Presse sowie der Vorverkaufsstelle Buchladen „Lesebuch“. (CB-13.11.13)

Fotos von den Theaterauffuhrungen, aufgenommen von Christoph Buchen, finden Sie in der Rubrik „News“.

Der Kartenvorverkauf der Theatergruppe im Heimatverein Morsbach fur die Theaterauffuhrungen im November erfolgt am Samstag, dem 05.10.2013, 15.00 Uhr, in Morsbach, Gaststatte „An der Seelhardt“.

Evtl. Restkarten sind ab Montag, 7.10.2013 im Buchladen „Lesebuch“, Bahnhofstr., Morsbach, erhaltlich.

Freitag 08.11.2013, 19.00 Uhr, Samstag 09.11.2013, 19.00 Uhr, Sonntag 10.11.2013, 16.00 Uhr, Donnerstag 14.11.2013, 19.00 Uhr, Freitag 15.11.2013, 19.00 Uhr, Samstag 16.11.2013, 19.00 Uhr, alle im Gertrudisheim Morsbach

Im November 2013 hei?t es wieder „Vurhang op“ fur die Theatergruppe Morsbach. Der Kartenvorverkauf findet am 5. Oktober 2013 statt. Archivfoto: C. Buchen

Theatergruppe Morsbach glanzte mit neuem Lustspiel

„Vurhang op!“ hie? es im Marz 2012 wieder im Gertrudisheim fur die gleichnamige Theatergruppe des Heimatvereins Morsbach. Unter der Regie von Marlies Roth gab es an sechs Abenden „Turbulenzen im Dreimadelhaus“. Das Lustspiel der 1997 gegrundeten Laienspielgruppe begeisterte von Anfang an die Zuschauer, die bei jeder Gestik und Mimik der zwolf Darsteller flei?ig Szenenapplaus gaben.

Zur Handlung und zu den Darstellern: Im Landhaus von Berta Vogel (gespielt von Ingrid Diederich), ihrer mannstollen Schwester Ulrike (Anna Becher) und ihrer schusseligen Schwester Irene (Heike Mauelshagen) kundigt sich laufend Mannerbesuch an. Doch Berta ist der Sinn nach Mannern, seit ihr Geliebter sie vor 20 Jahren verlassen hat, vergangen. Schon gar nicht auf den Geizhals und Nachbarn Anton Hunger (alias Karl-Josef „Kauert“ Reifenrath), der es auf ihr Haus abgesehen hat.

Auch der nachste Mann, der geldgierige Banker Rupert Jung (genial dargestellt von Horst-Jurgen Kaufmann), ist skrupellos nur an dem Haus interessiert. Die Nachbarin Ilse Holder (Brigitte Kotting) und Oma Trude (gespielt von der 85jahrigen Franziska Vierbucher) mischen dabei ebenfalls kraftig mit.

Der dritte mannliche Besucher, der Liebhaber Michael Doll (Dirk Kamieth), will auch nur das eine: Bertas Nichte Bella, deren Rolle sich Birgit Leidig und Dagmar Hombach bei den sechs Auffuhrungen teilen. Aber mit der Liebschaft ist Berta auch nicht einverstanden. Doll berichtet ihr von einem vierten Mannerbesuch. Und als sie dessen Namen hort, erschrickt Berta, denn es ist ihr fruherer Geliebter Regierungsdirektor Hans Hepp (in der Doppelrolle gespielt von Norbert Kotting und Uwe Mauelshagen).

Zunachst wei? Berta vor Aufregung nicht, wie sie sich verhalten soll. Ihre Schwestern raten ihr aber, sich schick zu machen. Als der vierte Mann aufkreuzt, stellt sich heraus, dass er alles will, Berta, ihre Schwestern und das Haus, um dort eine Plantage fur chinesisches Schilf zur alternativen Energiegewinnung anzulegen. Und zum guten Schluss erreicht er mit Bertas Einverstandnis auch sein Ziel. Aber bis es soweit ist, hat das Dreimadelhaus einige Turbulenzen zu uberstehen.

Spielleiterin Marlies Roth betonte, dass ein derartiges Arbeitspensum zur Vorbereitung dieser Auffuhrungen nur bewerkstelligt werden kann, wenn etliche flei?ige Helfer mitwirken. So waren auch dieses Mal wieder viele Helfer zur Stelle, als es galt, die Kulissen und Kostume anzufertigen und die Buhne samt Technik herzurichten. Mittlerweile sind die von der Theatergruppe des Heimatvereins inszenierten Stucke zu einer festen Institution in der „Republik“ geworden. Sie setzen die alte Morsbacher Theatertradition fort und sind gespickt mit Passagen in „Mueschbejer Platt“, was den Heimatverein inspirierte, demnachst ein Mundartworterbuch herauszugeben.

Die aufwandige Kulisse hatte erneut Tischlermeister Norbert Kotting angefertigt. Fur die Technik zeichneten Karl-Josef Reifenrath und Walter Mauelshagen verantwortlich. Maske und Frisuren lagen in den bewahrten Handen von Marion Klein und Gerda Kleusberg. Schlie?lich halfen bei der Requisite Anita Seifer und Alexandra Mohrmann.

Die aufwandige Kulisse hatte erneut Tischlermeister Norbert Kotting angefertigt. Fur die Technik zeichneten Karl-Josef Reifenrath und Walter Mauelshagen verantwortlich. Maske und Frisuren lagen in den bewahrten Handen von Marion Klein und Gerda Kleusberg. Schlie?lich halfen bei der Requisite Anita Seifer und Alexandra Mohrmann.

Marlies Roth bedankte sich fur die vielfaltige Unterstutzung bei: Backerei Joachim Rosenbaum, Floristik Koch, Metzgerei Gregor Rosenbaum, Partyservice Wilhelm Stausberg, Roland Bantel (Tapeten), Schlosserei und Metallbetrieb Stefan Leidig fur die Sachspenden und fur die Geldspenden bei: Edith und Manfred Schausten, Kreissparkasse Morsbach sowie Volksbank Oberberg. (CB-18.03.12) Fotos: C. Buchen

Fur die Auffuhrungen im Gertrudisheim der Theatergruppe des Heimatvereins Morsbach gibt es fur folgende Tage noch Restkarten:

Die Eintrittskarten kosten 8,00 Euro und sind erhaltlich im Buchladen „Lesebuch“, Bahnhofstr. 8, in Morsbach. (CB-25.02.12)

Kartenvorverkauf fur das Laienspieltheater Morsbach

Die Theatergruppe des Heimatvereins Morsbach „Vurhang op“ fuhrt auch dieses Jahr wieder ein Theaterstuck auf. Gezeigt wird der heitere Dreiakter „Turbulenzen im Dreimadelhaus“ von Walter G. Pfaus. Der Inhalt des landlichen Lustspiels handelt von einem reinen Frauenhaushalt, in dem die Rollen klar verteilt sind. Ein gro?er Schuldenberg druckt auf die Gemuter und urplotzlich tun sich jede Menge Losungen fur das finanzielle Problem auf. Wie die Schwierigkeiten doch noch gemeistert werden, erfahren die Zuschauer in den sechs Auffuhrungen im Gertrudisheim in Morsbach an folgenden Tagen:

Freitag 09.03.2012, 19.00 Uhr, Samstag 10.03.2012, 19.00 Uhr, Sonntag 11.03.2012, 16.30 Uhr, Donnerstag 15.03.2012, 19.00 Uhr, Freitag 16.03.2012, 19.00 Uhr, Samstag 17.03.2012, 19.00 Uhr (Achtung: Entgegen der Veroffentlichung im gedruckten Veranstaltungskalender der Gemeinde fangen die Vorstellungen bereits um 19.00 Uhr an/nicht 19.30 Uhr!).

Der Kartenvorverkauf findet am Samstag, 25.02.2012 um 15.00 Uhr in der Gaststatte „Zur Seelhardt“ statt. Der Eintrittspreis betragt 8,00 Euro; Einlass ist 1 Stunde vor der jeweiligen Auffuhrung. Bitte haben Sie Verstandnis dafur, dass auf Grund der hohen Nachfrage lediglich 8 Eintrittskarten pro Person abgegeben werden. Restkarten konnen ab 27.2.2012 ggf. noch im Buchladen „Lesebuch“, Bahnhofstr. 8, in Morsbach erworben werden. (CB-14.01.12)

Gemutlicher der Theatergruppe

Die Theatergruppe „Vurhang op“ des Heimatvereins Morsbach traf sich im Juni 2011 zu einem „Gemutlichen“ auf dem „Hueschoss“. Dazu waren auch einige Helfer eingeladen, die die Gruppe schon seit Jahren besonders unterstutzen. Unter der Fuhrung von Karl-Josef „Kauert“ Reifenrath wurde jedoch zunachst eine Wandertour nach Oberwarnsbach unternommen, ehe in der Garage von Ursula und Ulrich Hombach der gemutliche Teil mit Kaffee, Kuchen und Gegrilltem stattfand. Theatergruppenleiterin Marlies Roth dankte den Gastgebern mit zwei Freikarten fur die nachste Theaterauffuhrung und einigen Zollstocken fur Ulrich Hombachs Zollstockmuseum. (CB-29.06.11)

Turbulent ging es am Wochenende wieder im Morsbacher Gertrudisheim zu. Die Theatergruppe des Heimatvereins “Vurhang op“ setzte unter der Leitung von Marlies Roth vier Mal den Schwank „Polnische Wirtschaft“ in Szene. Erneut waren alle Vorstellungen ausverkauft, und die Zuschauer gaben eifrigen Szenenapplaus. Die Mimik, Spielfreude und Passagen in „Mueschbejer Platt“ waren dabei Garanten fur einen vergnuglichen Abend. Und die schauspielerische Leistung der 12 Laiendarsteller konnte sich sehen lassen – eine Reminiszenz an alte Morsbacher Theatertraditionen.

In dem heiteren Stuck betreiben Manfred Muller (gespielt von Karl-Josef „Kauert“ Reifenrath) und seine Frau Monika (Doppelrolle fur Ingrid Diederich und Heike Mauelshagen) eine kleine Autoreparaturwerkstatt. Doch das Wasser steht ihnen bis zum Hals. Die Bank droht den Geldhahn zuzudrehen und die Gemeinde will ausstehende Forderungen zwangsweise eintreiben. Die Mullers sind verzweifelt. Da helfen auch die gut gemeinten, aber illegalen Tipps ihres polnischen Schwarzarbeiters Kasimir (Dirk Kamieth) nichts, der mit den Behorden im Clinch liegt. Dies bekommt auch Heinrich Haargenau (gekonnt dargestellt von Norbert Kotting), der dienstbeflissene Beamte der Agentur fur Arbeit, zu spuren, der nach dem Schwarzarbeiter fahndet.

Die gutmutigen Mullers dulden zudem noch den Mieter Matthias Muller (Jens Mauelshagen) in ihrem Haus, der sich selbst fur einen genialen Erfinder halt, aber keine Miete zahlt. Seine „Erfindungen“ sind nur Spinnereien. Als der korrupte Bankdirektor Dr. Peter Profitlich (Horst-Jurgen Kaufmann) dem kleinen Werkstattbesitzer finanziell den „Garaus“ machen will, kommt eine neue verruckte Erfindung von Matthias gerade zur rechten Zeit.

In weiteren Rollen waren als polnische Tanten des Kasimir noch Brigitte Kotting und Anna Schlechtingen zu sehen. Birgit Leidig mimte die Burgermeisterin Kleinschmitt-Gro?hans und Dagmar Hombach sowie Alexandra Mohrmann teilten sich die Rolle der Brieftragerin Paula. Nach vielen Verwicklungen wendet sich am Ende alles zum Guten.

Im Souffleusenkasten sa? Marlies Roth, die von Anita Seifer bei der Regie unterstutzt wurde. Fur die aufwandige Kulisse und die Lichttechnik zeichneten Norbert Kotting, Karl-Josef Reifenrath und Walter Mauelshagen verantwortlich. Die ansprechende Dekoration der Buhne und die Umwandlung des Gertrudisheimes in eine Reparaturwerkstatt samt altem Moped und Fiat-Oldtimer ubernahm das Theaterteam selber. Masken und Frisuren lagen in den Handen von Marion Klein und Gerda Kleusberg. „Das Proben uber mehrere Monate in den neu angemieteten Raumen hat sich gelohnt.“, stellte Marlies Roth nach der Premiere sichtlich erleichtert fest. Roth bedauerte, dass die 84-jahrige Schauspielerin Franziska Vierbucher aus gesundheitlichen Grunden kurzfristig nicht mitspielen konnte.

Die Theatergruppe Morsbach hat jedes Jahr zahlreiche Helfer und Sponsoren. In diesem Jahr bedankt sich der Heimatverein besonders beim Autohaus Zielenbach, Sagewerk Kotting, der Backerei Joachim Rosenbaum, Metzgerei Gregor Rosenbaum, Imbiss-Stube Bauer, bei der Raumgestaltung Dieter Holschbach, Partyservice Wilhelm Stausberg, Schlosserei Stefan Leidig, Gartnerei Koch, Autoteile Minzki, Reparaturservice Hans-Peter Hahner und Werbegestaltug/Dekoration/Beschriftung Ronni Kutiak.

Da waren die Zuschauer aber erstaunt, als sie zu den vier Theaterauffuhrungen des Heimatvereins Morsbach ins Gertrudisheim kamen. Die Buhne war in eine Autoreparaturwerkstatt umfunktioniert worden. Und schon beim Betreten des Saales sahen die Zuschauer, in welchem Milieu das Stuck spielte. Ein kleiner wei?er Fiat und ein Schwalbe-Moped, beides altere Modelle, standen am Buhnenrand des Gertrudisheimes und warteten auf eine „Reparatur“. Zum ersten Mal ist ein PKW in den Saal geschoben worden, was nicht ganz einfach war. Mittels einer Rampe mussten die Eingangsstufen uberwunden werden; dann ging es in Millimeterarbeit an der Treppenhausmauer vorbei. „Die Manner aus unsererTheatergruppe haben sich diesen Gag einfallen lassen, und mit vereinten Kraften wurde das Vehikel an Ort und Stelle bugsiert.“, erzahlte Marlies Roth. (CB-11.04.2011)

Fotos von den Theaterauffuhrungen, aufgenommen von Christoph Buchen.